47. Internationales Feuerbacher Herbstschwimmen & 71. Süddeutscher Jugendländervergleich in Frankfurt-Höchst

Ein Wochenende – zwei Wettkämpfe – starke Leistungen der Backnanger SchwimmerInnen

Gleich zwei Schwimmereignisse an einem Wochenende: Während in Stuttgart beim 47. Internationalen Feuerbacher Herbstschwimmen über 600 Athletinnen und Athleten zu rund 2750 Starts ins Wasser sprangen, kämpften parallel in Frankfurt-Höchst die besten Nachwuchstalente beim 71. Süddeutschen Jugendländervergleich um Punkte für ihre Landesverbände.

Stuttgart: Im Sportbad zeigten die 21 Backnanger SchwimmerInnen der Talent- und Leistungsgruppen beeindruckende Leistungen – darunter einige Top Platzierungen und viele persönliche Bestmarken.

Für den neuen Trainer der Talentgruppe, Payam Etminanrad, war es der erste Wettkampf mit seinem jungen Team – und die Jüngsten sorgten gleich für Glanzpunkte.
Allen voran Talita Etminanrad (2016), die in der Jahrgangswertung gleich mit drei dritten Plätzen aufhorchen lies (50 m Schmetterling, 50 und 100 m Kraul). Amelie Höger (2015) erkämpfte sich Platz zwei über 100 m Schmetterling und Platz vier über 50 m Kraul und Maksym Mihovk zeigte sein Können über die Bruststrecken mit der dritt- bzw. viertschnellsten Zeit im Jahrgang 2014 über 200 und 100 m Brust.

Auch die Leistungsgruppen verzeichneten tolle Erfolge:

Alexej Osyko (2012) avancierte einmal mehr zum Medaillenjäger – viermal Gold (50 und 100 m Brust, 50 m Kraul, 50 m Rücken) und einmal Silber über 200 m Brust. Nur über 100 m Kraul verpasste er das Podest knapp.

Im Jahrgang 2010 dominierten Ilias Pappas und Noah Pröhl den 200-m-Schmetterling-Wettbewerb und holten Gold und Silber. Ilias belegte über 200 m Kraul zudem Rang vier.

Der Brustspezialist Benjamin Scharnbeck (2009) schwamm über 100 m und 200 m Brust auf Platz zwei, über 50 m auf Platz drei.

Paris Pappas (2008) überzeugte mit der besten Jahrgangszeit über 200 m Schmetterling. Er erreichte über 100 m Kraul Platz zwei und drei dritte Plätze über 50 und 200 m Kraul sowie über 100 m Schmetterling.

Bei den Mädchen setzte Mia Meyer (2011) mit einem dritten Platz über 100 m Rücken ein Ausrufezeichen. Pia Jelica (2010) schwamm eine starke neue Bestzeit über 200 m Schmetterling und wurde Vierte.

Über zahlreiche neue persönliche Bestzeiten freuten sich auch Tannaz Etminanrad (2014), Sophie-Louise Buttler und Nathalie Höger (beide 2013), Sarah Dazzan, Emily Geisler und Leonie Weippert (alle 2012), Anna Deininger, Janina Scharnbeck und Oleksandr Tatkalo (alle 2011) und Florian Benz (2009).

Frankfurt-Höchst: Für die Auswahlmannschaft des Schwimmverbands Baden-Württemberg (Altersklasse 10 -12) ging es am Samstag in aller Frühe Richtung Frankfurt. Nur die beiden Schnellsten pro Strecke und Jahrgang qualifizierten sich und durften für das Team Baden-Württemberg gegen die Mannschaften von Bayern Hessen, Sachsen, Rheinland-Pfalz und NRW antreten – allein die Qualifikation ist schon ein großer Erfolg. Mit dabei von der TSG Backnang: Petros Pappas (2014).

Mit drei Starts (50 und 100 m Brust, 100 m Lagen) sammelte Petros wertvolle Punkte für das Team. Sein bestes Ergebnis: ein starker dritter Platz über 50 m Brust – und das in neuer persönlicher Bestzeit. Am Ende belegte der Jahrgang 2014 des Teams Baden-Württemberg einen bemerkenswerten vierten Rang.

Doch damit nicht genug: Trotz des langen Wettkampftages in Frankfurt stand Petros am Sonntag in Stuttgart wieder auf dem Startblock. Drei Siege in persönlicher Bestzeit (100 und 200 m Schmetterling, 50 m Brust) sowie ein dritter Platz über 200 m Kraul krönten sein Mammutwochenende.

Bild von links nach rechts:

vorne: Amelie Höger, Talita Etminanrad

2. Reihe: Nathalie Höger, Janina Scharnbeck, Tannaz Etminanrad, Maksym Mihovk

3. Reihe: Emily Geissler, Leonie Weippert, Sophie-Louise Buttler

4. Reihe: Ilias Pappas, Noah Pröhl, Mia Meyer, Pia Jelica, Florian Benz

5. Reihe: Alexej Osyko, Sarah Dazzan, Paris Pappas, Benjamin Scharnbeck, Oleksandr Tatkalo

6. Reihe: Anna Deininger und die Trainer Faris Demyeaty, Lisa Mauthe, Payam Etminanrad

(nicht im Bild: Petros Pappas)

 



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